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Dental21 Magazin

Dental21 Magazin

Willkommen im Dental21 Magazin, dem Magazin für alle, die sich für ihre Zahngesundheit interessieren! Hier finden Sie alles Wissenswerte rund um das Thema Zahnerkrankungen und Zahngesundheit. Von praktischen Tipps zur Vorbeugung bis hin zu aktuellen Entwicklungen in der Zahnmedizin - bei uns bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand. Also, lesen Sie weiter und lernen Sie, wie Sie Ihre Zähne gesund und stark erhalten können!

Willkommen im Dental21 Magazin, dem Magazin für alle, die sich für ihre Zahngesundheit interessieren! Hier finden Sie alles Wissenswerte rund um das Thema Zahnerkrankungen und Zahngesundheit. Von praktischen Tipps zur Vorbeugung bis hin zu aktuellen Entwicklungen in der Zahnmedizin - bei uns bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand. Also, lesen Sie weiter und lernen Sie, wie Sie Ihre Zähne gesund und stark erhalten können!

  • Bruxismus – Ursachen, Symptome und effektive Behandlungsmethoden

    Bruxismus – Ursachen, Symptome und effektive Behandlungsmethoden

    Ihr Partner oder Ihre Partnerin hat Sie schon mal darauf aufmerksam gemacht, dass Sie in der Nacht mit den Zähnen knirschen oder Sie erwischen sich sogar tagsüber selbst dabei? Viele Menschen knirschen tagsüber oder nachts mit den Zähnen. Aber woher kommt das Knirschen überhaupt und welche Auswirkungen kann es haben? In diesem Artikel erfahren Sie das Wichtigste über Bruxismus.  Was ist Bruxismus?  Im Allgemeinen wird unter Bruxismus „Zähneknirschen” verstanden, es kann jedoch auch eine abnormale Anspannung der Kiefermuskulatur ohne Zahnkontakt darunter gezählt werden. Entsprechend einem internationalen Expertenkonsens in 2013 wird Bruxismus als "eine wiederholte Kaumuskel-Aktivität, charakterisiert durch Kieferpressen, Zähneknirschen und/oder Anspannen oder Verschieben des Unterkiefers ohne Zahnkontakt” bezeichnet. Das Vorkommen dieser Gewohnheiten wird in zwei Erscheinungsformen unterschieden, je nachdem, ob es tagsüber oder nachts auftritt. Beide Varianten sind jeweils für bestimmte Altersgruppen typisch, bzw. weniger typisch.  Schlafbruxismus tritt auch bei Kindern auf, wobei ungefähr jedes zweite Kind mit den Zähnen für eine bestimmte Zeit knirscht. Dieses Knirschen gilt als physiologisch. Es dient dazu, den Druck und die Schmerzen des Zahndurchbruchs zu lindern und dass die Zähne des Ober- und Unterkiefers sich besser aufeinander einstellen können. Übermäßiges Zähneknirschen gilt aber auch im Kindesalter als pathologisch. Sollten Sie mitbekommen, dass ihr Kind nachts knirscht, lassen Sie es lieber einmal bei uns abklären. Im Erwachsenenalter sinkt die Anzahl auf ca. eine von acht Personen. Das Knirschen der Zähne im wachen Zustand tritt bei Erwachsenen deutlich häufiger auf. Gesamtgesellschaftlich sind ca. 20 % von mindestens einer der beiden Erscheinungsformen betroffen.  Wie äußert sich Bruxismus, was sind die Symptome? Es gibt viele verschiedene Symptome, die bei jedem Patienten unterschiedlich sind. Häufig treten folgende Symptome auf: Schmerzen in den Kiefergelenken  Schmerzen in der Kaumuskulatur und/oder in der Nackenmuskulatur  Kopfschmerzen, besonders im Bereich der Schläfe Überempfindliche Zähne  Zahnbeweglichkeit ohne parodontale Probleme  Zahnsubstanzverlust und/oder Verlust von zahnmedizinischen Restaurationsmaterialien  Eingeschränkte Kieferöffnung  Zungenimpressionen und/oder Wangenimpressionen übermäßig vergrößerte Kaumuskulatur nicht entzündlicher Zahnfleischrückgang Wenn Schlafbruxismus vorliegt, treten Symptome, besonders Schmerzen, häufig direkt nach dem Aufwachen auf. Was können Ursachen für Bruxismus sein? Wissenschaftlich gibt es keine definitiv-feststehenden Ursachen für Zähneknirschen, es werden jedoch verschiedene mögliche Ursachen diskutiert. Besonders bei Schlafbruxismus können Schlafstörungen, Stress, Substanzkonsum, aber auch genetische sowie biochemische Faktoren eine Rolle spielen. Bei Wachbruxismus werden vor allem Stress und Substanzkonsum als Auslöser diskutiert.  Wie wird eine Diagnose gestellt? Die Diagnose erfolgt im Normalfall in Ihrer Zahnarztpraxis durch eine gründliche Untersuchung von Zähnen, Kiefergelenken, Kiefer- und Kaumuskulatur. Zahnabrieb ist dabei ein Hinweis auf Knirschen und eine vergrößerte oder schmerzhafte Kaumuskulatur sowie ein Hinweis auf abnormale Anspannung mit oder ohne Zahnkontakt. Weitere Hinweise können beispielsweise eine Asymmetrie der Kaumuskulatur, der Gesichtskonturen, Empfindlichkeit der betroffenen Zähne oder Verschleiß von bereits vorhandenen  zahnmedizinischen Restaurationen sein.  Um entsprechende Beschwerden herauszufinden, können Anamnese- und Fragebögen verwendet und Angehörige befragt werden. Eine Fremdanamnese ist hierbei ein wichtiger Baustein und bezeichnet eine Anamnese, die nicht vom Patienten selbst, sondern von Angehörigen gestellt wird. Diese bekommen das Knirschen, welches nachts stattfindet, deutlich besser mit. Wie wird Bruxismus behandelt? Die Art der Therapie sollte an die Ursache des Problems angepasst sein. Daher ist es wichtig, dass eine Zahnärztin oder ein Zahnarzt zunächst eine gründliche Diagnostik durchführt, um die Ursachen zu identifizieren. Eine ursachenorientierte Behandlungsstrategie ist von großer Bedeutung, um eine nachhaltige Verbesserung der Beschwerden zu erreichen.  In den meisten Fällen verschreibt der Zahnarzt oder die Zahnärztin eine Aufbissschiene. Diese wird in einem Zahnlabor speziell für Sie angefertigt. Diese Schiene schützt die Zähne und erhöht die Chance, dass der Regelkreis, der zum Zähneknirschen führt, unterbrochen wird. Zusätzlich kann der Zahnarzt oder die Zahnärztin auch eine Physiotherapie verordnen, falls die Hauptursache, die zum Zähneknirschen führt, in der Kaumuskulatur liegt. Ist "Stress" der Hauptfaktor, sollten Sie zusätzlich eine stressreduzierende Therapie erlernen, wie z.B. die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, autogenes Training oder Meditation. Je nach Zeitpunkt sollte dann auch ein fester Tragezeitpunkt für die Schiene festgelegt werden - bei Nachtbruxismus wäre dieser nachts.  Muss Bruxismus behandelt werden? Nicht jeder Bruxismus muss unbedingt behandelt werden, aber das bedarf einer genauen Abklärung. Wenn irreversible Zahnschäden, Schmerzen oder andere Beschwerden, die im Zusammenhang mit Bruxismus stehen, festgestellt werden, sollte umgehend eine Therapie eingeleitet werden. Bruxismus, der über Jahre besteht, kann sogar ein sehr umfangreiches Konzept notwendig machen. Daher ist unsere Empfehlung ganz klar: Es ist wichtig, Bruxismus frühzeitig zu untersuchen, um rechtzeitig handeln zu können.  Durch Knirschen wird Zahnschmelz abgetragen. Dieser kann vom menschlichen Körper nicht regeneriert werden. Es entstehen also irreversible Schäden, die durch eine frühzeitige Behandlung vermeidbar sind. Zahnschmelz ist für uns besonders wichtig. Dieser schützt die Zähne unter anderem vor unerwünschtem Eindringen von Mikroorganismen. Zähne, bei denen Zahnschmelz abgetragen wurde, sind deutlich anfälliger für Karies.Zudem kann Knirschen nicht nur den körpereigenen Zahnschmelz, sondern auch Restaurationsmaterialien, wie z.B. Kunststoff-Füllungen oder Keramik abtragen. Dies hat ggf. zur Folge, dass diese ersetzt werden müssen, wodurch neue Kosten entstehen.  Eine konstante Anspannung der Kiefermuskulatur kann nicht nur zu Schmerzen, sondern auch über lange Zeit zu einer eingeschränkten Kieferöffnung und zu Schäden im Kiefergelenk selbst führen.  Daher ist es wichtig, Bruxismus frühzeitig behandeln zu lassen. Bei entsprechenden Symptomen sollten Sie einen Termin bei Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt vereinbaren. Außerdem sollten Sie regelmäßige Kontrolluntersuchungen, sowie eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung vereinbaren. Wenn solche Kontrolluntersuchungen wahrgenommen werden, kann ein Bruxismus meistens früh durch erste Anzeichen festgestellt werden. Zusammenfassung Unter Bruxismus werden Zähneknirschen und die abnormale, konstante Anspannung der Kiefermuskulatur mit und ohne Zahnkontakt gezählt.  Je nach zeitlichem Auftreten der Symptome, kann in zwei Formen unterteilt werden:  Schlafbruxismus  Wachbruxismus  Symptome können variieren, häufig treten diese im Zusammenhang mit dem Abtrag von Zahnhartsubstanz und einer Überlastung der Kiefermuskulatur auf Die Diagnose erfolgt meistens in einer Zahnarztpraxis durch Anamnese, genaue Untersuchung auf z.B. Zahnhartsubstanzverlust, vergrößerte Kiefer- und Kaumuskulatur und das zusätzliche Ausfüllen von Fragebögen  Eine Behandlung sollte durch eine Zahnärztin oder einen Zahnarzt durchgeführt werden und sollte ursachenorientiert erfolgen  Zähneknirschen wird meist mit einer individuell gefertigten Aufbissschiene therapiert. Zusätzlich können Begleittherapien eingesetzt werden. Bruxismus sollte frühzeitig behandelt werden, nicht nur um möglichen Schmerzen entgegenzuwirken, sondern auch um das Abtragen des Zahnschmelzes zu verhindern Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen, Bruxismus frühzeitig zu erkennen und falls erforderlich eine Therapie einzuleiten. Buchen Sie hier einen Vorsorgetermin! 
  • Ästhetische Zahnheilkunde: Was sie leisten und für wen sie in Frage kommen kann.

    Ästhetische Zahnheilkunde: Was sie leisten und für wen sie in Frage kommen kann.

    Dass Zahnärzte eigentlich halbe Schönheitschirurgen sind, wissen alle, die schon eine Spange tragen mussten, als Freddy Mercury sie noch nicht für nötig hielt. Doch was kann die ästhetische Zahnheilkunde knapp ein halbes Jahrhundert später? Ein Überblick. Was bedeutet ästhetische Zahnheilkunde? Zahnmedizin ist ein großes Feld, bei dem es in weiten Strecken vor allem um Gesundheit geht. Doch viele Menschen sehen in ihrem Spiegelbild Optimierungsbedarf: Den einen stört die Zahnlücke, dem anderen schwebt ein helleres Gebiss vor und die dritte Person stört, dass zu viel Zahnfleisch sichtbar ist. Die gute Nachricht: Nichts davon ließe sich 2024 nicht korrigieren: Denn die ästhetische Zahnheilkunde ist auf eben diese Bedürfnisse spezialisiert. Landläufig bekannt ist hier vielen die gute, alte Zahnspange – oder ihre moderne Version der unsichtbaren Schiene – aber auch jede Art von Zahnersatz. Die Zahnaufhellung, das sogenannte Bleaching, ist den meisten ebenfalls ein Begriff. Doch der Bereich ist mittlerweile weit komplexer und erfordert viel mehr als “nur” zahnmedizinische Expertise. Rot – was? Ein geflügeltes Wort auf dem Gebiet ist die sogenannte Rot-Weiß-Ästhetik: Denn im Einmaleins der ästhetischen Zahnheilkunde gilt es, eine harmonische Balance zwischen gesundem – also rosarotem – Zahnfleisch, als auch gesunden – also latent weißen – Zähnen herzustellen. Dementsprechend ist alles, was dazu beiträgt, das Zahnfleisch gesund und schön zu halten, der rote Teil des Tandems: Durch Laserbehandlungen, Zahnfleischtransplantationen, um die Zähne zu verkürzen, oder ganz im Gegenteil, operative Entfernungen des Zahnfleisches, die dem Zahn optisch mehr Länge verleihen. Aber auch z.B. Veneers, die eher dem weißen Teil zugeschlagen werden, können hier zum Einsatz kommen. Halb Medizin, halb Schönheitschirurgie Um eine ästhetische Behandlung erfolgreich durchführen zu können, ist nicht nur eine zahnmedizinische Ausbildung, sondern auch präzises Augenmerk nötig: Denn, ob der Zahn optisch verlängert werden soll, das Zahnfleisch korrigiert wird oder eine Begradigung erfolgt – in jedem Fall muss das Endresultat im Zusammenspiel mit dem ganzen Gesicht funktionieren. Die Gesichtsanalyse Daher wird in der ästhetischen Zahnheilkunde zuerst eine Gesichtsanalyse von der Patientin oder dem Patienten gemacht: Wie verläuft z.B. die Mittellinie oder die Bipupillarlinie? Moderne Technologie kann hier menschliche Fehleinschätzungen ausgleichen helfen, sodass größtmögliche Symmetrie erreicht werden kann. Im Folgeschritt erfolgt eine exakte Lippenanalyse: Sowohl im Ruhezustand als auch in „Aktion“: Erörtert wird hier die sogenannte Lachlinie der Lippen, die Breite des Lächelns, sowie die Positionen verschiedener Zähne. Auch auf phonetische Aspekte muss geachtet werden: So sind etwa die Oberkieferfrontzähne maßgeblich an der Lautbildung der Buchstaben F, V und W beteiligt. Und gerade ein Wort wie Freude sollte man nach einer gelungenen ästhetischen Korrektur unbedingt noch fehlerfrei aussprechen können. Die Mundraumanalyse Nach dieser umfassenden Bestandsaufnahme wird das Innenleben des Mundes selbst unter die Lupe genommen: Nun werden das Höhen- und Breitenverhältnis, optimale Zahn-zu-Zahn-Proportionen und die Achsenausrichtungen der verschiedenen Zähne untersucht. Auch die genaue Beschaffenheit und Linien des Zahnfleisches werden erörtert. Selbst kleinste Abweichungen können ein erwünschtes Ergebnis beeinträchtigen. Der eigentliche jeweilige Eingriff kann erst auf Basis all dieser exakten Vor-Analysen erfolgen. Die Kosten für ästhetische Zahnheilkunde: Gibt es eine Zusatzversicherung für ästhetische Maßnahmen? Die Kosten für sämtliche Maßnahmen der ästhetischen Zahnheilkunde hängen stark von der Behandlung selbst und ihrem Umfang ab: Ob man etwa nur bei einem Zahn das Zahnfleisch aufbaut oder am ganzen Gebiss, ob es um Implantate geht, um Veneers oder eine Aligner-Behandlung – je nach Behandlung und Wünschen und der Praxis, die sie durchführt, variiert auch der Preis. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die rein ästhetischen Behandlungen in der Regel nicht, aber manche Zahnzusatzversicherungen bieten – je nach Tarif – sogar 100% Erstattung an. Erkundigen Sie sich einfach bei Ihrem Versicherungsträger! Sie möchten Ihr Lächeln verschönern? In Dental21 Praxen profitieren Sie von einer Behandlung mit Technologie auf der Höhe der Zeit. Sie finden uns an über 50 Standorten in ganz Deutschland. Jetzt Beratungsgespräch vereinbaren
  • Zahnfehlstellung korrigieren: Bloß keine falsche Bescheidenheit!

    Zahnfehlstellung korrigieren: Bloß keine falsche Bescheidenheit!

    Ob Kreuz-, Deck- oder Überbiss: Keiner kann sich seine Zähne aussuchen. Aber: Jeder kann seine Zahnfehlstellung korrigieren lassen. Warum man das manchmal sogar sein muss und wie es am besten geht, lesen Sie hier. Ein Zahn, der aus der Reihe tanzt, die Lücke, durch die mittlerweile ein Stift passt, oder zwei Gebisshälften, die schräg übereinander liegen: Zahnfehlstellungen haben viele Menschen. Nicht alle davon sind auch gefährlich. Doch einige führen ein Eigenleben, das man nicht unterschätzen sollte – und das ist weit mehr als nur ein kosmetisches Problem. Denn ihre gesundheitliche Tragweite ist beachtlich: Tatsächlich können sie Gelenk-, Rücken- und Kopfschmerzen verursachen, zu Sprachstörungen führen oder sogar dafür sorgen, dass die Gesichtsproportionen langfristig verrutschen. Wie entsteht eine Zahnfehlstellung überhaupt? Wenn Zähne nicht da sitzen, wo sie sollen, kann das viele Ursachen haben: Dass man Zahnfehlstellungen erben kann, mag keine große Überraschung sein. Weniger bekannt sind die hybriden Erbmodelle: Wenn zum Beispiel die Kiefergröße nach der Mutter, die Zahngröße aber nach dem Vater kommt. Falls diese in Kombination nicht zueinander passen, kommt es zu Fehlstellungen. Weiterhin können schlechte Angewohnheiten in der Kindheit, wie exzessives Daumenlutschen, eine zu lange Schnuller-Periode oder Mundatmung, weil nicht genügend Luft durch die Nase strömt, zu einer nachhaltigen Verschiebung der Zähne der Fehlentwicklung des Kiefers führen. Und schließlich sind Krankheiten oder Unfälle ein häufiger Grund für Fehlstellungen. Die gute Nachricht: Heutzutage gibt es fast nichts, dass die ästhetische Zahnmedizin nicht korrigieren kann – etwa mit Invisalign®. Das ist deutlich preiswerter und ästhetischer als die klassische Zahnspange aus der Kindheit. Und das Beste: Es ist nie zu spät, damit zu starten! Zahnfehlstellungen, die man damit begradigen kann, sind zum Beispiel: Kreuzbiss Deckbiss Überbiss Lückenstand Offener Biss Engstand Gedrehte oder vorstehende Zähne   Das Kreuz mit dem Kreuzbiss Von einem Kreuzbiss ist die Rede, wenn die Zähne nicht richtig schließen können, weil zum Beispiel die Front- oder Seitenzähne im Oberkiefer zu weit nach innen lehnen oder die im Unterkiefer zu weit nach außen drängen. Den Kreuzbiss gibt es gleich dreifach: Als Kopfbiss, als einseitigen und beidseitigen Kreuzbiss. Es ist auch die Fehlstellung, die am häufigsten vorkommt. Im Kinder- und Jugendalter kann er unbehandelt das Kieferwachstum hemmen. Das führt zu einer ganzen Reihe an gesundheitlichen Problemen bis hin zur vorzeitigen Abnutzung der Zähne. Dabei ist der Kreuzbiss leichter zu behandeln, als man denkt: In jungen Jahren kann eine normale Zahnspange weiterhelfen, bei Erwachsenen kann eine Alignerbehandlung (durchsichtige Kunststoffschienen) deutliche Verbesserungen bringen. Der Deckbiss und seine Folgen Beim Deckbiss sind die oberen Schneidezähne über die unteren gekippt. Das macht zum Beispiel das Abbeißen und Kauen schwer. Außerdem kann der Deckbiss Verletzungen am Gaumen und Zahnfleischentzündungen auslösen. Vor allem kann diese Fehlstellung die Kiefergelenke stark in Mitleidenschaft ziehen – das führt im schlimmsten Fall zu einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Die wiederum zieht zahlreiche Folgeerkrankungen nach sich, wie zum Beispiel Tinnitus oder Kopf- und Rückenschmerzen. Warum man einen Überbiss so früh wie möglich korrigieren sollte Einen leichten Überbiss hat jeder: Das bedeutet, dass die Oberkieferfrontzähne über den Unterkieferfrontzähnen liegen. Bis zu zwei Millimeter gelten als normal. Ist dieser Abstand jedoch signifikant erhöht, spricht man von einem „Überbiss“ – der Volksmund auch gerne von „Hasenzähnen“ oder „Pferdegebiss“. Der kann nicht nur zu Mobbing auf dem Schulhof, sondern auch zu Fehlbelastungen der Kiefer führen, bei starker Ausprägung auch das Kariesrisiko erhöhen. Von „offenem Biss“ hingegen ist die Rede, wenn die Frontzähne nicht aufeinandertreffen – dies kann etwa eine Folge von starkem, häufigen Daumenlutschen sein. Mut zum Lückenstand? Lieber nicht! Wenn zwar keine Zähne fehlen, zwischen den einzelnen jedoch zu viel Platz ist, nennt man das „Lückenstand“. Auch er gehört zu den Zahnfehlstellungen, die viel gefährlicher sind als man denkt: Denn er prädestiniert nicht nur die Zahnwanderung, sondern auch eine tiefe Taschenbildung im Zahnfleisch und somit schwere Parodontitis. Was viele nicht wissen: Diese kann unbehandelt nicht nur den Kieferknochen in Mitleidenschaft ziehen, sondern sogar zu Schäden an inneren Organen führen. Die Lösung: Alignertherapie, z.B. Invisalign® Invisalign® ist ein hochmodernes Schienensystem, das bereits Millionen von Menschen rund um den Erdball zu schönen, geraden Zähnen verhelfen konnte. Der Aligner funktioniert wie eine unsichtbare Zahnspange und liefert in kürzester Zeit erstaunliche Ergebnisse.  Sie wollen mehr über Invisalign® erfahren? In Dental21 Praxen profitieren Sie von einer Behandlung mit Technologie auf der Höhe der Zeit. Sie finden uns an über 50 Standorten in ganz Deutschland. Jetzt Termin buchen!
  • Zahnreinigung: Kosten, Ablauf & weitere Infos

    Zahnreinigung: Kosten, Ablauf & weitere Infos

    Ob stechender Mundgeruch, chronisches Zahnfleischbluten oder entzündete Kieferknochen – viele ernstzunehmende Beschwerden beginnen mit einer mangelhaften Mundhygiene. Und was die meisten Menschen gar nicht wissen: Solche Erkrankungen können langfristig sogar andere innere Organe angreifen und nachhaltig schädigen. Dabei ist es gar nicht so schwer, gut für sich und seine Mundgesundheit zu sorgen. Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen können hier eine große Unterstützung sein. Was ist eine professionelle Zahnreinigung? Die professionelle Zahnreinigung dient in erster Linie zur Vorbeugung von Karies und Parodontitis. Hierbei befreit ein Prophylaxeprofi die Zähne von allen harten und weichen Belägen – sowohl auf den Oberflächen als auch in den Zahnzwischenräumen. Dies kann die tägliche Pflegeroutine zwar keinesfalls ersetzen – der Profi kommt aber auch an Stellen, die für Patientinnen und Patienten sonst nur schwer oder gar nicht zu erreichen wären. Regelmäßig durchgeführt kann dies so auf Dauer zu einer intakten Mundflora beitragen. Wie lange dauert eine Zahnreinigung? Die Dauer einer professionellen Zahnreinigung hängt von der individuellen Situation ab. In der Regel werden für eine fundierte Zahnreinigung etwa 60 Minuten veranschlagt. Faktoren wie Personal, Geräte, aber auch die Anzahl der Zähne oder der aktuelle Zustand spielen hier mit hinein. Wie lange darf man nach der Zahnreinigung nichts essen? Die Empfehlung lautet, etwa eine Stunde nach der PZR keine feste Nahrung zu sich zu nehmen. Auch auf Genussmittel, die die Zähne verfärben könnten, sollte möglichst ein paar Stunden verzichtet werden: Das betrifft zum Beispiel Zigaretten, Kaffee oder Tee. Erlaubt ist dafür Wasser – und das so viel das Herz begehrt. Wie schmerzhaft ist eine professionelle Zahnreinigung? Die überwiegende Mehrheit der Patientinnen und Patienten empfindet eine professionelle Zahnreinigung in der Regel nicht als schmerzhaft. Da das Schmerzempfinden von Person zu Person variiert, ist eine allgemeingültige Aussage hierzu nicht möglich. Wie oft ist eine professionelle Zahnreinigung sinnvoll? Wie oft eine professionelle Zahnreinigung notwendig ist, hängt ganz von der Person ab, die sie in Anspruch nehmen möchte: Wir von Dental21 empfehlen, zwei bis drei Mal jährlich eine PZR zu buchen. Menschen mit erhöhtem Parodontitis-Risiko oder bereits komplizierter Zahnfleisch-Historie wird jedoch bis zu vier Mal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung empfohlen. Wie viel kostet eine Zahnreinigung? Wie viel eine professionelle Zahnreinigung kostet, hängt u.a. auch vom Standort der jeweiligen Praxis ab. Auch die Technik, die bei der Behandlung zum Einsatz kommt, kann sich im Preis abbilden. Ferner gibt es Berechnungsmodelle, die sich nach der Anzahl der zu reinigenden Zähne bemessen. Am besten erkundigen Sie sich vor Ort in der Praxis Ihrer Wahl nach deren Tarifen. Auf der jeweiligen Webseite unserer Praxen finden Sie die aktuellen Preise. Wird Zahnreinigung von der Kasse bezahlt? Eine professionelle Zahnreinigung ist in der Regel eine Privatleistung. Sehr viele Krankenkassen bezuschussen die Behandlungskosten allerdings. In welcher Höhe genau und wie oft im Jahr hängt sowohl vom Versicherungsträger als auch der Krankengeschichte des Behandelten ab. Es gibt zum Beispiel Zahnzusatzversicherungen, die zu dieser Behandlung eigens Pakete schnüren und sogar PZR-Flatrates anbieten. Das bedeutet: Professionell die Zähne reinigen lassen, so oft Sie wollen. Fragen Sie einfach direkt bei Ihrer Krankenkasse nach. Ist Zahnreinigung steuerlich absetzbar? Die Kosten für professionelle Zahnreinigungen können steuerlich geltend gemacht werden, wenn sie zumutbare Belastungen überschreiten und gleichzeitig gesundheitlich geboten sind. Was im Einzelnen aber als zumutbar gilt und medizinisch dennoch als notwendig erachtet wird, bewegt sich oft im Bereich der Ermessensentscheidungen der bearbeitenden Finanzämter: Größen wie das Einkommen, der Familienstand oder die Anzahl der Kinder fließen in die Bemessungsgrundlage mit ein. Das Wichtigste auf einen Blick: Professionelle Zahnreinigungen können dazu beitragen, die Mund- und Zahngesundheit aufrecht zu erhalten und so Folgekrankheiten zu vermeiden Empfohlene Reinigungen liegen zwischen zwei und bis zu vier Mal jährlich Viele Krankenkassen bezuschussen die Behandlung – manche bieten sogar PZR-Flatrate-Zusatzversicherungen an, sodass die Kosten für die Zahnreinigung komplett übernommen werden   Wieder Zeit für eine professionelle Zahnreinigung? In Dental21 Praxen profitieren Sie von einer Behandlung mit Technologie auf der Höhe der Zeit. Sie finden uns an über 50 Standorten in ganz Deutschland. Jetzt Termin buchen!
  • Zahnstein entfernen: Warum es viel wichtiger ist, als die meisten denken

    Zahnstein entfernen: Warum es viel wichtiger ist, als die meisten denken

    Zahnstein bedroht die gesamte Mundgesundheit: Wer sich nicht darum kümmert, riskiert Folgeerkrankungen von Karies bis hin zum Abbau des Kieferknochens durch Entzündung. Wie Zahnstein eigentlich entsteht, warum man ihn regelmäßig entfernen muss und wer das am besten machen sollte, erfahren Sie hier. Was ist Zahnstein? Zahnstein ist verkalkter Zahnbelag. Im Anfangsstadium ist er meist gelblich verfärbt. Wird er nicht rechtzeitig entfernt, kann er mit der Zeit jedoch dunkler werden – und gefährlicher. Denn auf seiner rauen Oberfläche fühlen sich unterschiedlichste Bakterienkolonien sehr wohl und ist so die Grundlage für Karies und Zahnfleischentzündungen. Wie entsteht Zahnstein? Der Anfang allen Zahnsteins ist die Plaque: Dies ist ein Gemisch aus Speiseresten, Speichel und Bakterien, die gemeinsam einen feinen Biofilm auf den Zähnen bilden. Dieser Belag bildet sich nach jeder Mahlzeit. Doch ihm kann manl durch eine gewissenhafte Mundhygiene zu Leibe rücken. Verhärten sich solche Beläge aber erst einmal, spricht man von Zahnstein. Welche Zahnsteinformen gibt es? Unterschieden werden die Zahnstein-Varianten danach, wo sie sich befinden: Supragingivaler Zahnstein: Dieser Zahnstein-Typ bildet sich schnell: Er sitzt oberhalb des Zahnfleischsaums und meist in der Nähe der Speicheldrüsen. So ist er meist mit bloßem Auge zu erkennen und kann bei rechtzeitiger Entfernung keinen nachhaltigen Schaden anrichten. Subgingivaler Zahnstein: Dieser Typ entsteht im Laufe der Zeit und versteckt sich in den Zahnfleischtaschen und unterhalb des Zahnfleischrandes, wo das Putzen deutlich schwerer ist als auf den Zahnoberflächen. Er bildet sich ebenfalls durch die Ablagerung von Mineralien. Anders als der erste Typ bezieht er seine Grundlage nicht aus Speichel, sondern aus Blutserum. Daher ist er dunkler. Für die Betroffenen selbst ist er meist nicht sichtbar – und selbst das zahnärztliche Personal muss oft gezielt mit Röntgenaufnahmen nach ihm suchen. So kann er zu ernsten Entzündungen des Zahnfleisches, später des Kieferknochen- und Zahnhalteapparates beitragen. Man nennt diese Ablagerungen dann „Konkremente“. Was tun bei starker Zahnsteinbildung? Zu starker Zahnsteinbildung sollte man es grundsätzlich gar nicht erst kommen lassen – denn langfristig können Konsequenzen, wie z.B. Zahnfleischbluten oder Kieferknochenentzündungen die Folge sein. In der Folge können durch die Entzündung innere Organe angegriffen werden. Eine gründliche Mundhygiene wird daher unbedingt empfohlen: Dazu gehört regelmäßiges, gründliches Putzen z.B. mit einer Schallzahnbürste, sowie das Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide und Interdentalbürsten. Auch eine zuckerreduzierte Ernährung kann dazu beitragen, dass von vornherein weniger Plaque entsteht. Wie kann man selbst Zahnstein entfernen? Zahnbeläge selbst lassen sich also in weiten Strecken mit etwas Disziplin zu Hause entfernen. Doch sind sie erst einmal verhärtet, sind in jedem Fall Profis gefragt. Zwar gibt es mittlerweile Zahnsteinradierer – doch wie viel sie wirklich helfen, ist unter Fachleuten umstritten. Den Gang zum Zahnarzt ersetzen sie in keinem Fall – und anders als der Radierer wird die professionelle Zahnsteinentfernung auch einmal im Jahr von den Krankenkassen übernommen. Wie schmerzhaft ist Zahnsteinentfernung? Ultraschall kann eine schonende Methode sein, Zahnstein zu entfernen. Grundsätzlich nehmen die meisten Menschen die Entfernung von supragingivalem Zahnstein nicht als schmerzhaft wahr, manchmal jedoch als etwas unangenehm. Sitzt er hingegen in den Zahnfleischtaschen, kann die Behandlung etwas weh tun. Manche Zahnärztinnen und -ärzte bieten daher an, hier mit Eisspray oder Oberflächenanästhetikum entgegenzuwirken. Danach kann das Zahnfleisch für ein paar Tage etwas empfindlicher sein. Ersetzt die Zahnsteinentfernung eine professionelle Zahnreinigung? Auf keinen Fall. Eine Zahnsteinentfernung ist natürlich besser als nichts, aber in der Regel wird bei der Zahnsteinentfernung lediglich der supragingivale Zahnstein entfernt, also der Zahnstein, der sichtbar ist. Eine professionelle Zahnreinigung geht über eine Zahnsteinentfernung weit hinaus und entfernt u.a. auch subgingivalen Zahnstein, Verfärbungen und hat somit einen deutlich größeren Einfluss auf die Mundgesundheit. Alles auf einen Blick: Zahnstein bedroht die Mundgesundheit und kann über Entzündungen nicht nur zu Zahnverlust, sondern zu schweren Folgeerkrankungen führen Eine gewissenhafte Mundhygiene kann vorbeugend wirken Zahnsteinentfernungen werden einmal im Jahr von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen Eine Zahnsteinentfernung ersetzt nicht die professionelle Zahnreinigung   Wieder Zeit für eine professionelle Zahnreinigung? In Dental21 Praxen profitieren Sie von einer Behandlung mit Technologie auf der Höhe der Zeit. Sie finden uns an über 50 Standorten in ganz Deutschland. Sie wollen Ihren Zahnstein loswerden? Jetzt Termin buchen!
  • Zahnverfärbungen entfernen: Alles was Sie dazu wissen sollten

    Zahnverfärbungen entfernen: Alles was Sie dazu wissen sollten

    Farben bringen Freude – außer sie schmücken ausgerechnet Ihre Zähne. Denn braune, gelbe, schwarze oder grüne Flecken trüben jedes noch so strahlende Lächeln – und damit meist auch das Selbstbewusstsein der Person, der es gehört. Warum es überhaupt zu Verfärbungen der Zähne kommt, wo Sie Zahnverfärbungen entfernen lassen können und wie Sie dafür sorgen, dass sie gar nicht erst entstehen, lesen Sie hier. Was sind Zahnverfärbungen? Die Zahnfarbe unterscheidet sich grundsätzlich von Mensch zu Mensch. Sie wird vom Zahnbein und Erbfaktoren beeinflusst: Während es bei einer Person jedes Mal weiß aufblitzt, wenn sie den Mund aufmacht, kann bei einer anderen ein Creme-Ton ganz natürlich sein. Von Verfärbungen spricht man erst, wenn Zähne eine andere als ihre eigene angestammte Tönung annehmen. Dies kann unzählige Gründe haben: Stoffwechselerkrankungen, Medikamente, ungünstige Ernährung, dunkle Zahnfüllungen, Zigarettenkonsum, Rotwein, Tee und viele andere. Sind Zahnverfärbungen gefährlich? Nicht alles, was nicht hübsch aussieht, ist auch gleich eine Gefahr für die Gesundheit: An und für sich gelten Zahnverfärbungen nicht als gefährlich. Allerdings können sie ein deutlicher Hinweis auf suboptimale Lebensgewohnheiten sein – die für sich genommen durchaus problematisch sind: Etwa Rotwein oder Zigaretten in rauen Mengen. Wie entstehen Zahnverfärbungen? Es gibt unterschiedliche Arten von Zahnverfärbungen – innere und äußere. Während Ablagerungen aller Art meist zu äußeren Verfärbungen führen, gehen innere Zahnverfärbungen auf ganz unterschiedliche Ursachen zurück: Störungen in der Zahnentwicklung, Medikamente, Unfälle, abgestorbene oder wurzelkanalbehandelte Zähne oder auch Füllungen können eine Rolle spielen. Diese Faktoren können zu äußeren Zahnverfärbungen führen: Exzessives Rauchen Einer der größten Faktoren für Verfärbungen sind Zigaretten. Denn Tabak enthält Teer. Davon, wie dunkel und klebrig der ist, kann man sich bei Straßenbauarbeiten regelmäßig selbst ein Bild machen – und sich die Masse dann verdünnt auf den eigenen Zähnen vorstellen. Das ebenfalls enthaltene Nikotin sorgt hingegen für ein fleckiges Gelb. Rotwein, Kaffee und Tee Kaffee zum Frühstück, Rotwein zum Essen und Tee vor dem Schlafengehen – für viele Menschen bedeuten diese Rituale blanke Lebensqualität. Das verschafft ihnen einen festen Platz im Alltag. Doch im Gepäck der Lieblingsgetränke sind auch viele pflanzliche Gerbstoffe, sogenannte Tannine. Deren Farbpigmente gelangen in den Zahnschmelz und sorgen für dunkle Verfärbungen. Säfte und Früchte Es klingt erst einmal paradox, doch auch zu viel Obst kann Zähne angreifen – ob am Stück oder als Saft. Denn sein Säuregehalt schwächt den Zahnschmelz. Grundsätzlich gilt: Je dünner der Zahnschmelz, desto wahrscheinlicher werden Verfärbungen. Denn der überdeckt das Zahnbein – und das schimmert gelblich. Außerdem trägt die Säure dazu bei, dass sich der Fruchtzucker leichter ablagern kann. Gewürze Auch manche Gewürz-Geheimtipps wie Curry oder Safran färben schnell gelb ab. Die gute Nachricht: Hier hilft meist schon zeitnahes Putzen. Diese Faktoren können zu inneren Zahnverfärbungen führen: Medikamente Arzneimittel wie z.B. Antibiotika können Zähne ( z.B. während der Embryonalentwicklung im Mutterleib) sowohl von außen als auch von innen heraus verfärben. Bei Erwachsenen kommt es zu einer Beeinflussung der Mund- und Darmflora mit verschiedenen möglichen Auswirkungen. Füllungen Manchmal sind sogar Zahnfüllungen der Grund für Verfärbungen: z.B. Amalgam, das heute in Deutschland zwar noch erlaubt ist, aber nur noch selten verwendet wird. Als verfärbungssichere Alternative gilt z.B. die Keramikfüllung. Abgestorbene Zähne Karies oder starkes Zähneknirschen können zum Absterben von Zähnen führen. Durch Wurzelbehandlungen kann man so einen Zahn erhalten – doch besteht die Chance, dass er sich dunkel verfärbt. Schmelzmissbildungen Negative Einflüsse vor und nach der Geburt, wie z.B. verschiedene Medikamente, aber auch erbliche Faktoren, können schon in jungem Alter die Entwicklung der Zähne nachhaltig beeinträchtigen: So sind z.B. Schmelzfehlbildungen vor allem bei Kindern eine häufige Ursache für Zahnverfärbungen. Erkrankungen Zu guter Letzt können auch Erkrankungen wie Stoffwechselstörungen oder ein angeborener Gallengangverschluss zu Zahnverfärbungen führen. Letztere führt zu einem grünen Stich. Häufig sind hiervon dann vor allem Eck- und Schneidezähne betroffen. Wie kann man Zahnverfärbungen entfernen? Um Zahnverfärbungen zu beseitigen, wenden Sie sich am besten an Profis. Denn auch wenn im Internet und Laienmagazinen vielfach die vermeintliche Wunderkraft von Hausmitteln wie Backpulver oder Natron beschworen wird: Gerade die genannten Substanzen können den Zahnschmelz sogar angreifen – und die Mission so nachhaltig zum Scheitern verurteilen. Professionelle Zahnreinigungen und Bleaching sind dagegen sinnvolle Maßnahmen, um fleckige Zähne wieder zum Strahlen zu bringen. Das Wichtigste auf einen Blick: Gefleckte Zähne sind ein komplexes Phänomen und haben zahlreiche Ursachen Zigaretten sind der Erzfeind weißer Zähne Rotwein, Kaffee und Tee sollten in Maßen genossen werden Augen auf bei der Zahnfüllung: Keramik statt Amalgam Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen helfen dabei, Verfärbungen gar nicht erst entstehen zu lassen Bei stark verfärbten Zähnen können Bleachings zum Einsatz kommen  Mal wieder Zeit für eine professionelle Zahnreinigung? Dental21 Praxen finden Sie an über 50 Standorten in ganz Deutschland. Profitieren Sie bei uns von einer Behandlung mit Technologie auf der Höhe der Zeit.